Flüsterdolmetschen
Das Flüsterdolmetschen ist eine „abgespeckte“ Version des Simultandolmetschens. Auch hierbei wird der Redebeitrag gleichzeitig mit dem Sprecher „entwickelt“ und umgehend simultan in die Zielsprache übertragen.
Allerdings fällt hierbei die technische Ausstattung etwas geringer aus. Der Dolmetscher sitzt nicht in einer Kabine, sondern direkt im Raum unter den Zuhörern. Bei nur einem fremdsprachigen Zuhörer sitzt der Dolmetscher neben oder leicht hinter diesem und flüstert ihm die Verdolmetschung zu.
Bei mehreren fremdsprachigen Zuhörern wird eine Flüsterdolmetschanlage, auch Personenführungsanlage genannt, verwendet. Hierbei hat der Dolmetscher zwar keinen Kopfhörer auf, aber ein Mikrofon in der Hand, in das er seine Verdolmetschung spricht. Die Zuhörer bekommen jeweils ein Headset, über das sie die Verdolmetschung empfangen.
Grundsätzlich ist die Variante des Flüsterdolmetschens preisgünstiger, da die gesamte technische Simultanausrüstung nicht zur Anwendung kommt. Allerdings bringt diese Art des Dolmetschens sowohl für den Dolmetscher selbst als auch für die Zuhörer gewisse Nachteile mit sich. Einerseits kann durch die Sprechgeräusche des Dolmetschers trotz der Flüstertonlage ein gewisser Geräuschpegel entstehen, der zu einem Störfaktor für die gesamte Zuhörerschaft werden kann. Darüber hinaus werden die Nebengeräusche, die im Raum durch Räuspern, leise Unterhaltungen, sich öffnende und schließende Türen, Stühlerücken etc. entstehen, nicht wie beim Simultandolmetschen in der Kabine vom Dolmetscher abgeschirmt, sondern überlappen die Schallwellen des Gesprochenen. Unter diesen erschwerten Umständen muss sich der Dolmetscher mehr auf das Zuhören konzentrieren, weshalb ihm geringere Kapazitäten im Gehirn für die Übersetzung und die verbale Wiedergabe der Übersetzung zur Verfügung stehen (siehe auch „Gehirnprozesse während des Dolmetschvorgangs“). Es können Satzteile verloren gehen, im schlimmsten Falle kann der Dolmetscher den Redner aufgrund der schlechten akustischen Gegebenheiten kaum mehr verstehen, unter anderem auch bedingt dadurch, dass nicht jeder Raum die akustischen Idealvoraussetzungen erfüllt und oftmals ein gewisses Echo erzeugt oder Schall vom Raum „verschluckt“ wird. Das kann zum Verlust von Inhalten führen und damit zu Verständnisproblemen auf Seiten der Zuhörer und letzten Endes zu einer unbefriedigenden Situation sowohl für Zuhörer und Veranstalter als auch für den Dolmetscher, dem die Qualität seiner Arbeit und die sprachliche Vermittlung zwischen den Beteiligten sehr am Herzen liegen.
Selbstverständlich ist es nicht in jedem Falle sinnvoll, eine Dolmetschkabine anzumieten. Wenn beispielsweise nur ein oder zwei fremdsprachige Gäste an einer Veranstaltung teilnehmen, muss man sich sehr gut überlegen, ob es finanziell gesehen nicht tatsächlich geschickter wäre, auf das Flüsterdolmetschen als Alternative zum Simultandolmetschen zurück zu greifen. Dies gilt natürlich gerade vor dem Hintergrund der heutigen wirtschaftlichen Bedingungen.
Allerdings ist auch gut zu überlegen, inwieweit man den Teilnehmern nicht doch eine Verdolmetschung anbieten möchte, die es ihnen ermöglicht, die Inhalte genau wie alle anderen Teilnehmer aufzufassen, sich entsprechend persönlich einzubringen und sich als integrierten Teil des Ganzen zu fühlen.
Prinzipiell biete ich auch Flüsterdolmetschen an. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass der Einsatz einer Kabine in den überwiegenden Fällen unerlässlich ist. Wenn Sie gerne mehr darüber erfahren möchten, wieso, dann verschaffen Sie sich doch einen kurzen Überblick darüber, was das Gehirn des Dolmetschers während des Einsatzes leisten muss.
Allerdings fällt hierbei die technische Ausstattung etwas geringer aus. Der Dolmetscher sitzt nicht in einer Kabine, sondern direkt im Raum unter den Zuhörern. Bei nur einem fremdsprachigen Zuhörer sitzt der Dolmetscher neben oder leicht hinter diesem und flüstert ihm die Verdolmetschung zu.
Bei mehreren fremdsprachigen Zuhörern wird eine Flüsterdolmetschanlage, auch Personenführungsanlage genannt, verwendet. Hierbei hat der Dolmetscher zwar keinen Kopfhörer auf, aber ein Mikrofon in der Hand, in das er seine Verdolmetschung spricht. Die Zuhörer bekommen jeweils ein Headset, über das sie die Verdolmetschung empfangen.
Grundsätzlich ist die Variante des Flüsterdolmetschens preisgünstiger, da die gesamte technische Simultanausrüstung nicht zur Anwendung kommt. Allerdings bringt diese Art des Dolmetschens sowohl für den Dolmetscher selbst als auch für die Zuhörer gewisse Nachteile mit sich. Einerseits kann durch die Sprechgeräusche des Dolmetschers trotz der Flüstertonlage ein gewisser Geräuschpegel entstehen, der zu einem Störfaktor für die gesamte Zuhörerschaft werden kann. Darüber hinaus werden die Nebengeräusche, die im Raum durch Räuspern, leise Unterhaltungen, sich öffnende und schließende Türen, Stühlerücken etc. entstehen, nicht wie beim Simultandolmetschen in der Kabine vom Dolmetscher abgeschirmt, sondern überlappen die Schallwellen des Gesprochenen. Unter diesen erschwerten Umständen muss sich der Dolmetscher mehr auf das Zuhören konzentrieren, weshalb ihm geringere Kapazitäten im Gehirn für die Übersetzung und die verbale Wiedergabe der Übersetzung zur Verfügung stehen (siehe auch „Gehirnprozesse während des Dolmetschvorgangs“). Es können Satzteile verloren gehen, im schlimmsten Falle kann der Dolmetscher den Redner aufgrund der schlechten akustischen Gegebenheiten kaum mehr verstehen, unter anderem auch bedingt dadurch, dass nicht jeder Raum die akustischen Idealvoraussetzungen erfüllt und oftmals ein gewisses Echo erzeugt oder Schall vom Raum „verschluckt“ wird. Das kann zum Verlust von Inhalten führen und damit zu Verständnisproblemen auf Seiten der Zuhörer und letzten Endes zu einer unbefriedigenden Situation sowohl für Zuhörer und Veranstalter als auch für den Dolmetscher, dem die Qualität seiner Arbeit und die sprachliche Vermittlung zwischen den Beteiligten sehr am Herzen liegen.
Selbstverständlich ist es nicht in jedem Falle sinnvoll, eine Dolmetschkabine anzumieten. Wenn beispielsweise nur ein oder zwei fremdsprachige Gäste an einer Veranstaltung teilnehmen, muss man sich sehr gut überlegen, ob es finanziell gesehen nicht tatsächlich geschickter wäre, auf das Flüsterdolmetschen als Alternative zum Simultandolmetschen zurück zu greifen. Dies gilt natürlich gerade vor dem Hintergrund der heutigen wirtschaftlichen Bedingungen.
Allerdings ist auch gut zu überlegen, inwieweit man den Teilnehmern nicht doch eine Verdolmetschung anbieten möchte, die es ihnen ermöglicht, die Inhalte genau wie alle anderen Teilnehmer aufzufassen, sich entsprechend persönlich einzubringen und sich als integrierten Teil des Ganzen zu fühlen.
Prinzipiell biete ich auch Flüsterdolmetschen an. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass der Einsatz einer Kabine in den überwiegenden Fällen unerlässlich ist. Wenn Sie gerne mehr darüber erfahren möchten, wieso, dann verschaffen Sie sich doch einen kurzen Überblick darüber, was das Gehirn des Dolmetschers während des Einsatzes leisten muss.

